touché (2006)
touché, Tanzhaus Zürich, 16.09.2006 © Philippe WeissbrodtBerührungen prägen in jeder Form unseren Alltag, ob wir nun aktiv berühren oder passiv berührt werden. Täglich berühren wir unzählige Male uns selbst, einen Mitmenschen oder einen Gegenstand. Ob bewusst oder unbewusst ausgeführt, Berührungen können sowohl angenehme als auch unangenehme Empfindungen auslösen - ist es Vergnügen oder Schmerz, Spiel oder Ernst? Dies umso mehr, wenn man sich von der Berührung im körperlichen Sinne entfernt und sich ihrer seelischen Ausprägung nähert. Es sind diese unzähligen, teilweise kaum differenzierbaren Feinheiten des Berührens und Berührtwerdens, deren Facettenreichtum touché inspiriert. Angetrieben durch die Neugierde, Berührungen in den unterschiedlichsten Formen und mit spielerischem Charakter zu entdecken, will touché seine eigene Berührungsgeschichte erzählen und auf seine eigene Art berühren.
"… touché… ein tänzerisch-musikalisches Kleinod über physisches Berührt-Werden und seelisches Berührt-Sein, das die Spielarten menschlichen Miteinanders, den ewigen Kreislauf von Nähe und Distanz, ungemein poetisch, geistreich und erfrischend ironisch erforscht."
Anja Lachmann, Neue Zürcher Zeitung
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Künstlerische Leitung: Jessica Huber
Tanz/choreografische Mitarbeit: Tim Fletcher, Mickaël Henrotay Delaunay, Jessica Huber
Musik: Chris Durussel
Bühnenbild: Mickaël Henrotay Delaunay
Licht: Guillaume Gex
Oeil exterieur: Christina Gehrig Binder
Produktion: A®TEM
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Danke: Kulturstiftung Winterthur, Stadt Winterthur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Sophie und Karl Binding Stiftung, Théâtre Sévelin 36.